Scene: Ungarn in NRW

von Mai bis Juni 2010 in Hagen zu Gast

Ungarn in NRW
Foto: Imre Nagy Kövágo
Mai bis Juni 2010


www.nrw-kultur.de





Ungarn: Wir denken an die Worte von Imre Kertész, die Bilder von István Szabó, die Musik von György Ligeti. Aber auch an die Be­we­gun­gen des Choreografen Pal Frenac, die Clubsounds des Star-­DJs yonderboi, die Stadtstörungen von Arpád Schilling, die Sprach­magie von Petér Zilahy. An die Kulturhauptstadt Pécz und an die Bühnen des Szigetfestivals.

Während des Festivals „Scene: Ungarn in NRW“ reist zeit­ge­nös­si­sche ungarische Kultur von Donau und Theiss an Ruhr und Rhein. Von Früh­jahr bis Sommer 2010 verbünden sich mehr als zehn Städ­te und über hundert Künstlerinnen und Künstler. Sie verwandeln Nordrhein-Westfalen in einen „parcours des arts“, eine ungarische Landschaft der Künste.

Der weit über die Grenzen seines Heimatlandes hinaus bekannte un­ga­ri­sche Autor Peter Nadas liest in Hagen im Kunstquartier, wo zur gleichen Zeit zeitgenössische Kunst aus Istanbul, ebenfalls europä­ische Kulturhauptstadt in 2010, gezeigt wird. So trifft in Hagen Europa auf Europa, denn auch die ungarische Stadt Pécs trägt in 2010 diesen Titel.

Mit Anna Reti und Ferenc Feher sind zwei zeitgenössische Tanz­compagnien zu Gast. Und die Band Beshodrom, bekannter Vertreter ungarischer Weltmusik, heizt zum Auftakt des Muschelsalats ein.

Ein Kooperationsprojekt des NRW-Kultursekretariats Wuppertal.