„Die Menschenrechte haben kein Geschlecht“
Do., 11. März 2010 - Do., 22. April 2010
| Besichtigungszeiten: MO-DO 9.00 - 19.00 Uhr FR 9.00 - 16.00 Uhr, SA 9.00 - 13.00 Uhr Fernuniversität in Hagen Universitätsbibliothek, Universitätsstraße 23 www.fernuni-hagen.de |
Vernissage:
| „Aber - ich soll ein wahres Weib sein?!“ Szenische Lesung mit Texten von Hedwig Dohm mit Nikola Müller, Isabel Rohner und Gerd Buurmann 11. März 2010, 19.00 Uhr. |
Finissage:
| Hedwig Dohm (1831-1919) Ein Leben für die Gleichberechtigung Lesung der Autorin Isabel Rohner aus ihrer Dohm-Biografie 22. April 2010, 19.00 Uhr |
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| Anfahrt/ Stadtplan Hagen |
Hedwig Dohm (1831-1919): Schriftstellerin, Philosophin und Radikale der Frauenbewegung.
Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern war ihr großes Thema. Als eine der Ersten in Deutschland forderte sie das Stimmrecht für Frauen. Sie war eine erfolgreiche Theater- und Romanautorin, schrieb Novellen und machte sich als Verfasserin gesellschaftspolitischer Essays und journalistischer Arbeiten einen Namen, in denen sie die antifeministischen Thesen angesehener Kapazitäten aus Medizin, Politik und Philosophie mit Witz und Ironie ad absurdum führte. Doch wer war Hedwig Dohm, die auch ihren Groß-Schwiegersohn Thomas Mann einen „alten Antifeministen“ nannte? Erstmalig in der Bundesrepublik ist dieser außergewöhnlichen Frau eine Ausstellung gewidmet, die Einblicke in ihr Leben und Werk ermöglicht.

